trauerbegleitung

„Die Wunde ist der Ort, an dem das Licht in dich eintritt.“
[Rumi]

„Am häufigsten ist es die Einsamkeit, die Trauer und Trauern verstetigt. Bleiben Menschen in ihrem Abschiedsschmerz allein, kreist das Gefühl in ihnen, als fände es keinen Ausweg. Nur wenn Trauer geteilt wird, kann sich der Prozess des Loslassens weiterentwickeln. Damit sie geteilt werden kann, muss sie mitgeteilt werden. Oft verhindert Angst, nicht gehört zu werden und kein Echo zu erhalten, diesen Schritt. Nur wenn die Trauer mitgeteilt wird, kann sie Resonanz finden. Mitteilung als solche reicht nicht; auch diese kann sich endlos in immer gleichen Aussagen wiederholen und unterscheidet sich in ihrer Wirkung nach innen und außen nicht wesentlich vom Schweigen. Die Einsamkeit, das Gefühl, dass ich die Trauer bis in alle Ewigkeit hinein verlängert, hebt sich nur dann auf, wenn der trauernde Mensch andere Menschen findet, die mit ihm schwingen, wenn Trauer und Mitgefühl hin- und herschwingen, widerhallen, ‚resonare‘.“
[Udo Baer/Gabriele Frick-Baer, Kriegserbe in der Seele, S. 90]

„Wenn Dir jemand wirklich zuhört. Wenn Dir jemand wirklich zuhört, ohne dich zu verurteilen, ohne dass er den Versuch macht, die Verantwortung für Dich zu übernehmen oder Dich nach seinen Mustern zu formen – dann fühlt sich das verdammt gut an. Jedes Mal, wenn mir zugehört wird und ich verstanden werde, kann ich meine Welt mit neuen Augen sehen und weiterkommen. Es ist erstaunlich, wie scheinbar unlösbare Dinge doch zu bewältigen sind, wenn jemand zuhört.“
[Carl R. Rogers]


Die Trauerbegleitung erfolgt ehrenamtlich und dauert je Sitzung 60-90 min. Findet sie in einem angemieteten Praxis-/Coaching-Raum statt, wird eine Kostenbeteiligung von 30 € berechnet.
Schreiben Sie mich gerne an und wir besprechen den weiteren Kontakt.

Anfragen bitte über eMail: hallo@trauer-sein.de